Platte Sarkh – Heretical Bastard (Worst Bassist) im Test, Bild
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Musikrezension > Platte > 17.01.2026

Sarkh – Heretical Bastard


Genre: Post Rock

Sarkh ist eine dreiköpfige Instrumentalband, die sich in den düsteren Gefilden der Rockmusik ziemlich wohl fühlt. Ich meine mich erinnern zu können, ihr Debutalbum „Kaskade“ aus dem Jahre 2020 an dieser Stelle ebenfalls vorgestellt zu haben. 

Sarkh machen nach wie vor kraftvollen, bestens verträglichen Post Rock. Mit „Heretical Bastard“ liefern sie ein kraftvolles Instrumentalalbum, das Post-Rock und Post-Metal in eindrucksvolle Landschaften übersetzt. Das Trio aus dem Westerwald bleibt sich treu, erweitert aber Dynamik und Klangtiefe. „Helios“ eröffnet mit schimmernden Flächen und einem stetigen Aufbau, der Wärme und Bedrohung zugleich vermittelt. „Kanagawa“ zeigt die typische Handschrift der Band: leise Atmosphären, die sich zu wuchtigen Ausbrüchen steigern. Mit „Zyklon“ folgt ein rohes, fast aggressives Stück, das dennoch strukturiert bleibt. Dem gegenüber stehen „Glazial“ und „Autumn To June“, die Ruhe, Raum und Melancholie ins Album bringen. Das über zehnminütige „Cape Wrath“ bündelt schließlich alle Stärken – von ambienten Passagen bis zu massiven Gitarrenwänden. Die Produktion wirkt organisch: verzerrt und rau, aber nie unkontrolliert. Stärken sind die Dynamik zwischen Stille und Eskalation sowie die Fähigkeit, ohne Worte Geschichten zu erzählen. 

Kritik gibt es höchstens an der Tatsache, dass viele Stücke schon von EPs bekannt sind, und dass das rein instrumentale Konzept nicht jeden erreicht. Ich persönlich hätte mich über ein bisschen mehr Druck und Kraft beim Sound gefreut, aber insgesamt passt das schon so. Die (schwarze) Platte ist ohne Fehl und Tadel und steckt in einer gefütterten Innenhülle. Weitere Extras gibt’s nicht.


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Fazit

KategoriePlatte
ProduktSarkh – Heretical Bastard
HerstellerWorst Bassist
Preis0 Euro
Getestet vonHolger Barske
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